Ich bin ein Liebhaber und Sammler von Kunsthandwerk, darunter vor allem von sardischen Messern. Wie Sie in meinen Auktionen sehen können biete ich nur kunsthandwerklich gefertigte Stücke an. Ich biete kein „billiges Handwerk für Touristen“ zum Verkauf, das mit niedrigem Budget hergestellt wird und für den Käufer gedacht ist, der das handgearbeitete Stück nicht zu schätzen weiß und den Qualität und Unverfälschtheit des Stückes nicht interessieren.
Die Handwerker, deren Stücke ich anbiete, sind seit Jahren damit beschäftigt, die Unverfälschtheit ihrer Kunst – die ja auch den Wert ausmacht - zu bewahren, haben „manos de oro“ (Hände aus Gold), die erstaunliche Dinge machen können nicht für Produktionen geringerer Qualität missbraucht werden.
Ich möchte auch noch andere ihrer positiven Aspekte unterstreichen, wie zum Beispiel:
Die Originalität einiger literarischer, poetischer und musikalischer Ausdrucksweisen; die Unverfälschtheit der Heimatkunst; den Sinn für Ehre und Loyalität; die Zurückhaltung, die fälschlicherweise als schroff und rüpelhaft angesehen werden kann; ihre Ausdauer und Ernsthaftigkeit.
Von Kindesbeinen an war ich immer in Kontakt mit Touristen aus Deutschland und der Schweiz, ich habe als ganz junger Mann als Reiseführer bei Ausritten zu Pferd beim FORTE VILLAGE HOTEL von Santa Margherita von Pula und im Feriendorf TELIS von Arbatax in der Provinz Nuoro gearbeitet.
Daraus entstand der Wunsch, diesen wertvollen Bestand an Kontakten nicht zu verlieren, und sie in anderer Form weiter zu pflegen, ich denke daran, auf meiner Homepage www.tradizionisarde.it auch einen Teil auf deutsch aufzubauen, wo Sie die Möglichkeit haben werden, alle wichtigsten sardischen Kunsthandwerker kennen zu lernen und mehr über Sardinien zu erfahren. Ich bin Ihnen sehr dankbar über jeden guten Rat und weitere Vorschläge.
FÜR WEITERE Informationen zum Messer können Sie mich telefonisch unter 0039-3487619071 (Handy) oder unter 0039-0708635024 (Festnetz) erreichen oder eine email schreiben an: LENTINI.AN@TISCALI.IT
Alle Qualitätsarbeiten müssen einen Preis haben, der der Fähigkeit, der Zeit, den Kosten und dem Risiko der Fertigung entspricht.
Schöne Dinge erhält man nicht durch Kompromisse oder durch Veränderungen und man kann sie nicht mit geringen Kosten herstellen, egal, welchen Vorgang man zu ihrer Herstellung wählt. Sie bringen ihrem Schöpfer weniger ein als jene sogenannten Schnäppchen.
John Ruskin
“Es gibt Maler, die aus der Sonne einen gelben Fleck machen, aber es gibt auch solche, die dank ihrer Kunst und Intelligenz einen gelben Fleck in die Sonne verwandeln.“
Pablo Picasso
FRANCESCO CASULA EIN MESSERSCHMIED AUS DESULO IN DER PROVINZ VON NUORO
Francesco Casula ist ein Freizeit-Messerschmied, der keiner besonderen Vorstellung bedarf, die wichtigsten sardischen Sammler kennen und schätzen ihn, vorallem wegen der Feinheiten seiner Werke, er war ein Schüler der großen Antonio Paderi. Er wurde vor 50 Jahren in Desulo geboren, der Heimat des Dichters Montanaru (der Dichter, der mit Lew Tolstoi im Briefkontakt stand) und von seiner Heimat hat Francesco Casula alle Eigenschaften der Einwohner des Barbagias geerbt, die den echten Sarden so unverkennbar machen: Loyalität, Zurückhaltung und wenig Neigung zur Selbstdarstellung und zur Eitelkeit, und so ist es das erste Mal, dass er, auch dank des Freundes Paderi, auf meine Einladung hin seine Werke ins Netz stellt.
Francesco Casula verbindet Funktionalität und Stil. Er betont den Gebrauch von besten Materialien und handwerklicher Technik zusammen mit dem Standard von Feinbearbeitung ohne Kompromisse. All seine Messer sind strengstens von Hand gearbeitet, seine Auswahl beinhaltet traditionelle sardische Messer, aber auch Taschenmesser wie das Liner lock, mit Griffen in Haliotis, Ebenholz und Mammutfossilien, sowie Perlmutt und beim Stahl bevorzugt er vorallem den Stahl Nr. 690 aufgrund seiner außergewöhnlichen Eigenschaften in Härte und Schnitt, die Gravierungen von einigen seiner Messer in der Vergangenheit waren das Werk des Graveurs Gianni Abraini
DESULO
Desulo ist ein altes Hirtendorf in den Barbagiabergen. Auf der Hauptstraβe Kommt man an der schönen S. Antonio Abate PfarrKirche vorbei, während man in den Nebengassen der alten Dorfvierterl die Kirchen S. Sebastiano,Madonna del Rimedio, Madonna del Carmelo und S. Croce sowie einige erhalterne winkel der ursprünglichen Dorfstruktur entdecken kann.
Nicht selten sieht man Frauen in den rot-orange-gelb-blauen Trachten Desulos laufen. Interessant sind das ethnographische Montanaru Museum und das Ende Oktober stattfindende Bergfest. Schön ist auch ein Ausflug in die vielen umliegenden Kastanien-und nuβwälder. Der Tascusi Paβ ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen durch die oberhalb Desulos in südwestlichen Gennargentu Gebiet gelegenen Kastanienwälder. Am Paβ finder im Sommer das Madonna della Neve Fest statt,das Gelegenheit bietet, dem Prozessionzug in lokalen Trachten beizuwohnen
BARBAGIA
Die Landschaft der Barbagia -verborgenes,altes Herz Sardiniens-ist eine an Wäldern, kahlen Berggipfeln und Wleideflächen reiche Bergwelt , in der nur hie und da auf ihre alten, authentischen Traditionen bedachten Dörfer liegen. In der weiten Bergwelt im Zentrum und Osten der Insel sind im Laufe der Jahrhunderte weitere Untergebiete entstanden,die man folgendermaβen einzuteilen pflegt: nördlich des Gennargentu die Barbagia von Nuoro bzw. Nordbarbagia und die Barbagia Ollollai. Im Süden und Westen des Gennargentu die Barbagia Belvì,die Barbagia Seulo und die Barbagia Mandrolisai. Hier soll besonders auf die Nordbarbagia eingegagen werden,die ihrer Natur und ihren Menschen nach gar zentrale Position innerhalbder sardischen Kultur einnimmt:einige sind gar der Auffassung, sie würde eigentliche<Sardität> verkörpern.